Horst fragt im Blogkarneval:
Wie gehe ich mit Informationen um, die in einer fremden Sprache formuliert sind, und welche Hilfen des Internets nutze ich? Dazu zuerst einmal: Die meisten Infos in einer fremden Sprache, auf die ich im Internet stoße, sind in Englisch - chinesische, japanische oder koreanische Seiten z.B. wären eine richtige Herausforderung und auch Russisch und Griechisch würden ziemliche Anstrengung erfordern. Aber die nehme ich persönlich lieber nicht an, ich muss mich ja nicht selbst frustrieren ;-) . Es geht also meistens um englische oder spanische Seiten. Englisch bedeutet für mich persönlich keine große Schwierigkeit und, wenn ich mal etwas nicht verstehe, gehe ich einfach bei Firefox auf meine Lesezeichen und finde unter dem Ordner Sprachen-Englisch-Wörterbücher ebenso wie Antonie schnell zu http://dict.leo.org/, gebe das gesuchte Wort ein und bekomme meist mehrere Übersetzungen angeboten, unter denen ich mir dann die Passende aussuche. Mit Spanisch mache ich es ebenso, da ist mein Nachschlagewerk http://www.super-spanisch.de/woerterbuch/, das kann sogar konjugieren und hat noch dazu einen Vokabeltrainer, falls ich etwas dazu lernen will. Französische Seiten benutze ich seltener. Deswegen habe ich mir da auch noch gar kein Wörterbuch notiert - das werde ich bei Gelegenheit dann noch tun und zwar wahrscheinlich, wenn unser SLO-Stammtisch "Kunstsurfen" (http://www.senioren-lernen-online.de/stammtische.htm) beginnt, denn schließlich gibt es in Frankreich wunderbare Kunstwerke wie z.B. die gotischen Kathedralen zu entdecken.
Zu den Problemen mit den englischen Seiten ist mir noch eingefallen, dass wir ehemaligen Westler wahrscheinlich damit weniger Probleme haben, weil viele von uns wenigstens über ein wenig (oder mehr) Schulenglisch verfügen. Dagegen habe ich immer wieder gemerkt, dass Senioren aus dem Osten damit mehr oder weniger aufgeschmissen sind und da bieten sich natürlich die Übersetzungshilfen, die Antonie schon aufgeschrieben hat an. Hatte man bei solchen Übersetzungen vor ein oder zwei Jahren noch ziemliches Kauderwelsch auf dem Bildschirm, so ist die Qualität inzwischen ja durchaus so, dass man die Ergebnisse einigermaßen lesen und verstehen kann. Und dann gibt es manchmal Sprachprobleme, vor denen ich einfach passe: Ich erinnere mich da gerade an das Video von der jährlichen Proklamation des Weihnachtsfriedens in Turku, auf das unsere finnischen Gesprächspartner uns bei SLO im letzten Jahr aufmerksam gemacht haben. Aber wie gesagt ich muss ja nicht immer alles verstehen - das ist übrigens auch eine der positiven Folgen des höheren Alters: Es ist auch so schön sich die gute Stimmung der Menschen auf diesem Video anzusehen und zu wissen, dass dort in jedem Jahr wieder der Frieden ausgerufen wird, wenn auch nur für einige Tage (http://www.youtube.com/watch?v=S6PDqZrgoe0 ).
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